Andy Schneider
steht hinter der Ferienbetreuung der Gemeinde Rothenburg ab 2024/25
Andy Schneider, Gemeinderat Bildung, steht hinter dem neuen Angebot. Bild: Gemeinde Rothenburg
330 Personen haben am 9. März die Petition der örtlichen Grünliberalen Partei (GLP) «Für bedürfnisgerechte Tagesstrukturen» unterschrieben. Diese fordert eine Ferienbetreuung durch die schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen ab dem Schuljahr 2024/25. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, das Begehren umzusetzen.
Nach dem Eingang der Petition gab der Gemeinderat einen Abklärungsbericht in Auftrag. Dieser beinhaltet Erfahrungen anderer Gemeinden, Umfragen und Abklärungen bei Eltern, Gewerbe und örtlichen Institutionen, politischen Parteien sowie beratenden Kommissionen. Der Bericht zeigt auf, dass ein Ferienbetreuungsangebot auf breite Unterstützung stösst. Unter anderem zeigten die Abklärungen, dass bei rund 16,4 Prozent aller Eltern mit schulpflichtigen Kindern ein Bedürfnis nach einem entsprechenden Angebot besteht, ebenso unterstützen vier politische Parteien das Begehren. Aus diesen Gründen und weil Rothenburg als eine der wenigen Gemeinden in der Agglomeration Luzern über kein solches Angebot verfügt, beschloss der Gemeinderat die Einführung der Ferienbetreuung im kleinen Rahmen mit Option auf Ausbau. Das Detailkonzept für fünf Wochen Ferienbetreuung wird im Verlauf des Jahres 2024 ausgearbeitet, Rothenburger Eltern sollen entsprechend ab Sommer 2025 vom Angebot profitieren können. Die Tagespauschale wird einkommensabhängig berechnet und subventioniert, sodass es sich auch Eltern mit tieferem Einkommen leisten können. Andy Schneider, Gemeinderat Bildung, sagt dazu: «Wir sind überzeugt, dass es wichtig ist, die Eltern in ihrer Erwerbstätigkeit zu unterstützen und ein sozialverträgliches und einkommensabhängiges Angebot zu schaffen.»
pd/sk
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