Andy Schneider
steht hinter der Ferienbetreuung der Gemeinde Rothenburg ab 2024/25
Der neue Präsident Stefan von Rotz (rechts) mit seinem Vorgänger Patrick Frank. Bild: apimedia
Führungswechsel beim Gebäudetechnikverband Suissetec Zentralschweiz: Der Sarner Stefan von Rotz, der seit drei Jahren im Vorstand mitarbeitet, löst Patrick Frank Anfang Jahr als Präsident ab.
Perfekte Kulisse für einen Präsidentenwechsel: Im altehrwürdigen Wasserschloss Wyher in Ettiswil übergab Patrick Frank das Zepter des Gebäudetechnikverbandes Suissetec Zentralschweiz an den Sarner Stefan von Rotz. Anlässlich der Herbstversammlung wurde Frank, Inhaber und Geschäftsführer der Firma Gut AG in Willisau, der das Amt während sechs Jahren ausübte, von den 80 Mitgliedern würdig verabschiedet und von seinen Vorstandskollegen mit einer handgefertigten, gravierten Uhr beschenkt. Sein Nachfolger Stefan von Rotz, der sich seit drei Jahren im Vorstand engagiert, leitet die von Rotz Gebäudehülle Plus AG mit Sitz in Kerns. Dessen Position im Vorstand übernimmt Nathanael Kehl aus Luzern, Geschäftsführer der Herzog Bauspenglerei AG in Luzern. Er wird also künftig für den Fachbereich Spengler zuständig sein. Die übrigen Vorstandsmitglieder Mate Curic (Vizepräsident), Frank Gubser, Luca Loiarro, Louis Russi und Sascha Zobrist wurden in globo in ihren Ämtern bestätigt.
Den zweiten Schwerpunkt der Herbstversammlung bildeten die Informationen aus dem Bildungsbereich. Sascha Zobrist, Bildungsverantwortlicher im Suissetec-Vorstand, kündigte das Inkrafttreten der neuen Bildungsverordnung Gebäudetechnikplaner/in EFZ per 1. Januar 2025 an. Zurzeit sei man daran, die entsprechenden Lerninhalte zu erarbeiten. Auch in der Gebäudetechnikbranche wird es immer schwieriger, geeigneten Nachwuchs zu finden. Gemäss Zobrist bietet die Website www.toplehrmeister.ch wertvolle Hilfsmittel zur Rekrutierung und Ausbildung von Lernenden an. Zudem appellierte er an die Lehrmeister und Berufsbildner, den starken Jugendlichen die Berufsmaturität zu ermöglichen. «Diese Perlen sind sehr wichtig für die Zukunft unserer Branche.» Und die Zeit, die sie dadurch im Betrieb zusätzlich fehlen, würden sie mit starken Leistungen alleweil wieder wettmachen.
Rolf Stadelmann (Gallati AG, Luzern), der während 30 Jahren als Experte – davon 13 als Chefexperte – der Gebäudetechnikplaner Sanitär waltete, wird durch Lukas Furrer (CKW) ersetzt. Und seitens der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung (DBW) des Kantons Luzern wird Marco Stuber, neuer Bereichsleiter Betriebliche Bildung, künftig für die Berufe der Gebäudetechnik und Gebäudehülle zuständig sein. Zum Abschluss der Herbstversammlung wurden noch einige Personen geehrt: Allen voran Markus Fischer, der seit 20 Jahren umsichtig und kompetent die Geschäftsstelle des Verbandes führt. Daneben die drei Zentralschweizer Teilnehmer an den Schweizer Berufsmeisterschaften an der Olma in St. Gallen, aber auch sieben junge Herren, die einen Lehrgang der Höheren Berufsbildung erfolgreich absolvierten. Es sind dies: David Bernet aus Oberkirch und Marco Fellmann aus Triengen (beide Sanitärplaner mit eidg. Diplom), Antonio Acocello aus Sempach, Silvan Lustenberger aus Malters und Arber Morina aus Wolhusen (alle Sanitärmeister mit eidg. Diplom), Cyrill Vögeli aus Alberswil (Spenglermeister mit eidg. Diplom) sowie Adrian Schmied aus Stans (Bachelor of Science in Gebäudetechnik/Energie). Abgerundet wurde die Versammlung mit einem exquisiten Nachtessen im Wasserschloss. Daniel Schwab
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