Andy Schneider
steht hinter der Ferienbetreuung der Gemeinde Rothenburg ab 2024/25
V.l.: Bronzemedaillengewinnerin Yvonne von Arx, Oberönz und Goldmedaillengewinnerin Belinda Immoos, vom UV Stadt Luzern (abwesend: Silbermedaillengewinnerin Maja Kamber, Safenwil). Bild: Doris Schmid
Kegelklubs und Einzelkämpfende, die den grössten jährlichen Sportanlass der Schweizerischen Freien Keglervereinigung (SFKV) mit Bestresultaten abgeschlossen hatten, empfingen in Heimberg ihre Medaillen. Der SFKV-Unterverband Stadt Luzern feierte drei Medaillen: einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
Über 200 Keglerinnen und Kegler aus der ganzen Schweiz fanden am 25. November den Weg zur Aula Heimberg, wo das Absenden der 68. Schweizer Meisterschaft stattfand. Die Leistungen der besten Kegelklubs und Einzelkämpfenden wurden in feierlichem Rahmen gewürdigt. Unter den Medaillenträger/-innen befanden sich drei Mitglieder des Unterverbandes Stadt Luzern. Belinda Immoos vom Kegelklub Guet Holz Seewen aus Steinen nahm Gold entgegen. David und Ramona Kostidis vom Luzerner Kegelklub Millennium erhielten Silber und Bronze.
Mit 1576 Holz gelang Belinda Immoos dieses Jahr der Sprung an die Spitze. Es war kein leichter Sieg, denn in Maja Kamber aus Safenwil fand sie eine starke Konkurrentin. Mit zwei Holz Vorsprung behielt sie nach hartem Kampf schliesslich die Oberhand. Es war ihr zweiter Schweizermeistertitel in Folge und ihr vierter insgesamt. Bereits in den Jahren 2009 und 2013 stand Immoos am Ende der Schweizermeisterschaft auf dem Siegerpodest. Ihr Ziel für 2024 heisst: «In Basel meinen Titel verteidigen.» Als Schweizermeister 2023 bei den Herren ging Jürg Soltermann aus Wattenwil mit 1652 Holz hervor. Sein Klub, der Spitzenkegelklub River Boys aus Bern, erhielt mit 818 Holz die höchste Auszeichnung bei den Klubs, ebenfalls zum zweiten Mal in Folge.
David Kostidis erwarb Silber mit 800 Holz. Beinahe hätte ihm Rudolf Kohler aus Lostorf Silber streitig gemacht. Jedoch behielt Kostidis im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen seinen starken Konkurrenten knapp die Oberhand. Kohler blieb Kostidis mit einem Holz Abstand auf den Fersen. Ramona Kostidis verdiente sich ihre Bronzemedaille mit 741 Holz. Auch sie musste hart für ihre Position im dritten Rang kämpfen. Sie fand eine ernst zu nehmende Gegenspielerin in Anita Küng aus Willisau, die ebenfalls ein Holz hinter Kostidis zurücklag.
pd/sk
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