Andy Schneider
steht hinter der Ferienbetreuung der Gemeinde Rothenburg ab 2024/25
Teilnehmende der Kulturnacht Viscosistadt 2023. Bild: Florence Anliker
Was viele nicht wissen: Die Viscosistadt lebt von und mit seinen Kulturschaffenden. Die erste Kulturnacht Viscosistadt soll dem entgegenwirken. Über dreissig Kulturschaffende aus den Bereichen Kunst, Grafik, Architektur, Textilforschung, Tanz und Bewegung, Jugendarbeit und Mentalcoaching öffnen am 20. Oktober ihre Türen.
Die Viscosistadt Emmen befindet sich in grundlegendem Wandel: Vom internationalen Industrieunternehmen in der Kunstfasertechnologie und einer der grössten Arbeitgeber im ganzen Kanton hin zu einem pulsierenden Ortsteil mit Kultur, Bildung, Wirtschaft und Wohnraum. Das Areal lebt von und mit seinen Kulturschaffenden. Jedoch wissen nur wenige um das grosse kreative Potenzial, das sich in den Häusern befindet. Die erste Kulturnacht Viscosistadt soll dem entgegenwirken. Mit Programmpunkten wie einer Dokumentarfilmpremiere (Roman Willi, Industrieraum akku Kunstplattform) oder Crashkursen verschiedener Tanzstile (Karin Hofstetter) gespickt, findet sich für alle etwas. Auch für Verpflegung ist gesorgt: die Kantine Nylon 7 – der Treffpunkt über Mittag für alle Viscoslerinnen und Viscosler sowie darüber hinaus – sowie das Sozialwerk Novizonte aus Emmenbrücke verpflegen die Besuchenden mit gutem Essen und Getränken. An der Kulturnacht Viscosistadt stehen der Austausch, das Entdecken, Kennenlernen, Vernetzen, Begegnen, Mitmachen, Erleben und Geniessen im Vordergrund. Kultur verbindet und schlägt Brücken zwischen Generationen und Persönlichkeiten. Das Format findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt und ist in der Region einzigartig. Indem es auf dem Areal der Viscosistadt stattfindet und somit auf einen kleineren Raum begrenzt ist, entsteht eine Ballung an Kreativität und Leidenschaft, die wir mit ganz vielen Menschen teilen möchten. Zudem bietet der Abend eine Gelegenheit, um Berufsfelder neu oder eingehend kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Kultur lebt von Engagement und Herzblut. Und davon wollen wir einen Abend lang allen ein Stück schenken.
pd/sk
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